Musik kann verändern

ein Programm, das verwandelt

Samstag, 25. Januar 2020, 19 Uhr
Sonntag, 26. Januar 2020, 17 Uhr

Reformierte Kirche Rüti ZH

Programm

Henry Purcell (1659 – 1695)
Remember not, Lord, our offences (Chor a cappella)

Arvo Pärt (* 1935)
Stabat mater 
(Chor und Streichorchester)

Dmitri Bortnjanski (1751 – 1825)
Cherubinischer Hymnus Nr. 7
(Chor a cappella)

Johann Pachelbel (1653 – 1706)
Kanon in D 
(Streicher und Basso continuo)

Henry Purcell (1659 – 1695)
Te Deum laudamus in D
Jubilate Deo in D
(Soli, Chor, 2 Trompeten, Streicher und Basso continuo)

Mitwirkende

Sarah Maeder– Sopran
Ingrid Alexandre– Mezzosopran
Philippe Jacquiard – Tenor
Marcus Niedermeyr – Bariton
Kammerchor Zürcher Oberland
Camerata Cantabile– Orchester
Christof Hanimann – Leitung

Submenu

Arvo Pärts Musik ist entschleunigte Musik. Sie lässt uns Zeit zum Hören, zum Nachhören und zum Atmen. Sein „Stabat mater“ beschenkt uns mit Musik von grösster Zärtlichkeit, von tiefer Trauer, Zerrissenheit und schliesslich Versöhnung. Sollte unser Gemüt danach noch nicht alle Schatten abgeworfen haben, wird dies bei den ersten Tönen von Bortnjanskis Cherubinischem Hymnus geschehen, einem a cappella-Gesang von fast überirdischer Schönheit. Auch Pachelbels berühmter Kanon „streichelt“ die Seele, bevor sich mit Purcells „Te Deum“ die volle Kraft des Lichts entfaltet. Dessen erste Trompetenklänge wirken nach den vorangegangen Werken wie durchbrechende Sonnenstrahlen. Die Befreiung (oder christlich ausgedrückt Erlösung) bricht sich jetzt Bahn. Dem Programm von der Verstrickung in die Befreiung ist mit Purcells „Remember not, Lord, our offences“ eine Bitte vorangestellt. Obwohl die Werke aus verschiedenen Epochen und Traditionen stammen, sind sie fein aufeinander abgestimmt. Das Konzert lässt die Zuhörenden bestimmt anders aus der Kirche gehen, als sie hereingekommen sind.

Christof Hanimann